Saturday, March 31, 2007

Taco Bill

Gestern hatte ich ein Vorstellungsgespraech und Probearbeiten in einem mexikanischen Restaurant - Taco Bill.
Eigentlich wollte ich gerade in die Stadt fahren, als der Typ vom Restaurant auf meinem Handy anrief. Ich habe ihn echt sowas von ueberhaupt nicht verstanden!
Er ist kein Australier, Inder glaube ich, und hat einen echt krassen Akzent.

Jedenfalls hat er mir gesagt, bzw. versucht zu sagen, wo ich hinkommen soll und hat mir ein paar Mal den Strassennamen genannt, aber ich hab's einfach nicht verstanden. Und ich konnte ihn auch unmoeglich nochmal fragen.
Dann habe ich im Internet nachgeschaut und die Strasse in den Stadtplan eingegeben, von der ich dachte, sie verstanden zu haben und sie hat tatsaechlich existiert!

Bin dann in ziemlicher Eile mit dem Zug und der tram dorthingefahren und es hat tatsaechlich gepasst (also die Adresse und mein
timing :-)).

Der naechste Hammer war dann, dass der Typ meinte, er hat 100 Bewerbungen bekommen und keine Zeit alle Lebenslaeufe durchzulesen, deshalb solle ich ihm einfach ein bisschen erzaehlen was ich bisher so gemacht habe. Mit Theologie konnte er natuerlich nichts anfangen, das ist immer so lustig!

Warum er gerade mich hat probearbeiten lassen - keine Ahnung!
Ich habe eigentlich null Erfahrung im Kellnern, was ich ihm auch gesagt habe. Er meinte, wir probieren das jetzt einfach mal aus...

Naja, jedenfalls war es ganz gut. Das Team ist echt nett und hilfsbereit. Es war halt alles voll stressig. Es war viel los, klar Freitag abend, und ich habe die Leute immer nicht verstanden. Dann kenne ich mich ja ueberhaupt nicht mit mexikanischem Essen aus, habe also null Ahnung, was die Menschen ueberhaupt haben wollen (vor allem wenn sie Fragen dazu haben).

Dann muss man die Bestellung in den Computer eingeben (kein Plan wie das funktioniert, weil alles nur mit Abkuerzungen dasteht und ich wie gesagt ja noch nicht einmal den richtigen Namen verstehe :-)).
Das Maedchen, das mich einfuehren sollte, war immer viel zu schnell.
Also am Anfang habe ich gedacht, das lerne ich nie!! Den Rest des Abends habe ich hauptsaechlich die Tische abgeraeumt und abgewischt und so Sachen. Natuerlich habe ich auch promt was fallen lassen :-).

Alles in allem war es ziemlich chaotisch.
Heute gehe ich nochmal hin und dann mal schauen, was sie so meinen.
Es bleibt spannend! :-)

Thursday, March 29, 2007

Wie's mir geht

Nachdem mich jetzt schon ein paar Leute gefragt haben, ob es mir auch wirklich gut geht und ich nicht manchmal Heimweh habe, ist mir aufgefallen, dass ich dazu noch gar nicht wirklich viel geschrieben habe.

Also am Anfang hatte ich totales Heimweh, das war wirklich so krass, dass ich gedacht habe, ich steige in den naechsten Flieger und fliege wieder nach Hause.
Aber zum Glueck waren Sam und Ned da, die mir ueber diese erste Zeit hinweggeholfen haben. Weiss nicht, ob ich ohne sie geblieben waere...
Jedenfalls kann ich jetzt mit dem Heimweh anders umgehen und es ist auch nicht mehr so stark, wenn es dann mal wieder auftaucht .. :-)

Und so unangenehm Heimweh auch ist, es hat mich doch einiges gelehrt was meinen Glauben anbelangt. Ich denke fuer mich war und ist es immer noch ein ganz wichtiger Lernprozess, mich alleine auf Gott zu verlassen und nicht auf Menschen. Das kann man zu Hause zwar leicht sagen, aber man rennt dann eben doch gleich zu vertrauten Menschen wenn es eng wird.

Hier bin ich eine Fremde, die keinen Plan hat was als naechstes kommt. Und man kann auch nicht viel planen, weil sich jeden Tag etwas Neues ergibt und man nicht wirklich viel im Griff hat. Hier wird es fuer mich real, wenn Jesus uns sagt, dass wir uns nur um den heutigen Tag sorgen sollen, nicht um den morgigen.
Das musst du leben, sonst wirst du echt bekloppt...und versaeumst zudem was Gott in jeden einzelnen Tag hineinlegt.

Jo - ansonsten sind hier noch ein paar Bilder

Tuesday, March 27, 2007

Dies und das

Antonio hat eine Schwaeche fuer lange deutsche Woerter.
Mein Woerterbuch ist seine allabendliche Lektuere und seine momentanen Favoriten sind "Ortsbestimmung" und "Geschwindigkeitsueberschreitung" (so viele aneinandergereihte Buchstaben gibt es im Englischen einfach nicht :-)
- manchmal finde ich es toll, Deutsche zu sein!

Und dann war ich gestern noch bei Jessi und Stefan zu Besuch in Hessigheim. Ja, ja, skype und webcam machen's moeglich. Ist es Teil unseres Zeitalters, dass ich erst nach Australien gehen muss, um eure Wohnung zu sehen?! Fragen ueber Fragen...
Aber wenn ich zurueck bin, werde ich mich mal persoenlich vergewissern, ob das Klo auch wirklich sauber ist... ;-).
Ganz liebe Gruesse an euch beide an der Stelle!

Ansonsten bin ich immer noch auf Jobsuche, aber es sieht ganz gut aus. Muss nur noch ein halbwegs englisches Bewerbungsschreiben formulieren und dann kann es losgehen.
Bis ich einen Job gefunden habe, kann ich bei James und Antonio wohnen. Das ist echt voll awsome!

Monday, March 26, 2007

MWC


Gestern war ich mit James und Antonio im Melbourne Worship Center, einer Pfingstgemeinde in Melbourne. Es hat mir echt gut gefallen und ich wurde sehr herzlich willkommen geheissen. Der Gottesdienststil ist anders als ich es gewoehnt bin (lauter, lebendiger, ausgelassener...), aber ich fand es cool!
Roxy
Eines der tollen Dinge am Christsein ist, dass man ueberall auf der Welt Geschwister hat, mit denen man durch den Glauben verbunden ist. Das ist fuer mich immer wieder ein Phaenomen!So ist es mir nicht schwergefallen, hier neue Menschen kennenzulernen und sie sind wirklich total bemueht mir weiterzuhelfen.

James hat mich einer Freundin von ihm vorgestellt, Belinda, deren flatmate demnaechst aus der WG auszieht und fuer die sie Ersatz sucht. So wie es aussieht kann ich dann bei ihr einziehen. Das waere schon toll: eigenes Zimmer, eigenes Bad, Schwimmingpool und Fitnessstudio im Haus...

Allerdings muss ich zuerst einen Job finden, damit dieser Traum auch finanziert werden
kann :-).
Heute beginne ich mit der Suche und bin schon echt gespannt (...in welcher Pommesbude ich lande :-))!

Sunday, March 25, 2007

James und Antonio

Mitlerweile habe ich meine Bleibe gewechselt und bin aus dem Backpacker ausgezogen. Netterweise haben mich James und Antonio bei sich aufgenommen.
James ist ein Freund von Jessi und Stefan (Jessi hat mit mir die Ausbildung gemacht und Stefan ist ihr Mann - fuer alle die's nicht wissen :-)). Jessi hat letztes Jahr im Melbourne Worship Center ihr Praktikum gemacht.
Antonio ist der flatmate von James und geht in dieselbe Gemeinde. Alles klar soweit?
James
Antonio

Thursday, March 22, 2007

Melbourne

So, nun bin ich also in Melbourne. Eine echt interessante Stadt. Es gibt unheimlich viel anzuschauen und zu erleben...
Ich wohne im Coffee Backpackers in St. Kilda, im suedlichen Stadtteil von Melbourne. Fuenf Minuten zum Strand und zehn mit der tram in die city.

In der Grossstadt sind die Backpacker anonymer und man kommt nicht ganz so leicht ins Gespraech mit den Leuten...

Hier ein paar Eindruecke von der Innenstadt
Im Vergleich zu Tasmanien/ Launceston ist es fast ein Zivilisationsschock!
Laut, busy, jede Menge Menschen...
...aber auch bunt, multikulturell und vielfaeltig in den Stilen..
Chinatown

Monday, March 19, 2007

Abschied

Nun steht also der naechste Schritt bevor. Morgen abend geht mein Flieger nach Melbourne...

Ich hatte den Eindruck, dass es Zeit ist weiterzuziehen, obwohl mir der Abschied von Sam, Ned, Jordon und Eby schon schwer faellt.
Ich habe sehr viel gelernt in den letzten Wochen und Gott hat viel in mir veraendert. Dafuer bin ich sehr dankbar!

Gestern hatten wir also so ein kleines Abschiedsessen in der Food Hall (es geht doch nichts ueber eine ausgewogene Ernaehrung :-)) und sind anschliessend noch durch die Stadt gebummelt...
...und im naechsten Cafe haengengeblieben...
Heute hat mir Ned das Cataract Gorge Reserve gezeigt. Ein Tal, das in die Berge hinter Launceston fuehrt...
See ya in Melbourne!

Thursday, March 15, 2007

Wait

Desperately, helplessly, longingly, I cried:
Quietly, patiently, lovingly God replied.
I pled and I wept for a clue to my fate,
And the Master so gently said, "Child, you must wait".
"Wait? You say, wait! " my indignant reply.
"Lord, I need answers, I need to know why!
Is your hand shortened? Or have you not heard?
By faith, I have asked, and am claiming your Word.
My future and all to which I can relate
Hangs in the balance, and You tell me to WAIT?
I'm needing a 'yes', a go-ahead sign,
Or even a 'no' to which I can resign.
And Lord, You promised that if we believe
We need but to ask, and we shall receive.
And Lord, I've been asking, and this is my cry:
I'm weary of asking! I need a reply!
Then quietly, softly, I learned of my fate
As my Master replied once again, "You must wait."
So, I slumped in my chair, defeated and taut
And grumbled to God, "So, I'm waiting.... for what?"
He seemed, then, to kneel, and His eyes wept with mine,
And he tenderly said, "I could give you a sign.
I could shake the heavens, and darken the sun.
I could raise the dead, and cause mountains to run.
All you seek, I could give, and pleased you would be.
You would have what you want -
But you wouldn't know Me.
You'd not know the depth of My love for each saint;
You'd not know the power that I give to the faint;
You'd not learn to see through the clouds of despair;
You'd not learn to trust just by knowing I'm there;
You'd not know the joy of resting in Me
When darkness and silence were all you could see.
You'd never experience that fullness of love
As the peace of My Spirit descends like a dove;
You'd know that I give and I save.... (for a start),
But you'd not know the depth of the beat of My heart.
The glow of My comfort late into the night,
The faith that I give when you walk without sight,
The depth that's beyond getting just what you asked
Of an infinite God, who makes what you have LAST.
You'd never know, should your pain quickly flee,
What it means that "My grace is sufficient for Thee."
Yes, your dreams for your loved one overnight would come true,
But, Oh, the loss! If I lost what I'm doing in you!
So, be silent, My child, and in time you will see
That the greatest of gifts is to get to know Me.
And though oft' may My answers seem terribly late,
My most precious answer of all is still, "WAIT."

Tuesday, March 13, 2007

Launceston city

Heute war ich in Launceston bummeln und ich dachte, ich nehme euch einfach mal mit.
Den Stadtkern habt ihr ja noch gar nicht gesehen...
Es gibt sehr nette Parks hier, wo es sich gut chillen laesst......hatte sogar Gesellschaft beim Chillen...
Die Fussgaengerzone
Es gibt hier viele viktorianische Gebaeude (laut Reisefuehrer :-))

Thursday, March 08, 2007

Herbst


Langsam wird es kuehler hier auf Tasmanien und der Herbst steht vor der Tuer. Da die Haeuser hier keine Heizung haben, ist es morgens relativ kuehl. Also zumindest findet Jordon das, da er die meiste Zeit seines Lebens in Queensland zugebracht hat (Mindesttemperatur im Winter 19 Grad!).

Monday, March 05, 2007

Visiting friends


Samstag abend waren wir bei Freunden von Sam und Ned zum Essen eingeladen. Die Familie kommt aus Afrika und lebt seit zwei Jahren in Australien. Sie sind auch Christen und wir haben sie ueber die Gemeinde kennengelernt.
Es gab viel zu essen: Thailaendisch, Indisch und Afrikanisch, echt lecker!

Abends war noch grosse Aufregung, da wir eine Schlange vor dem Haus gefunden haben!
Ned hat sie zur Strecke gebracht, da sie giftig war. Er kennt sich ziemlich gut aus mit giftigen Tieren, da er auf einer Farm im Busch von Queensland aufgewachsen ist.
;-)

Thursday, March 01, 2007

Launceston/ Norwood

In Launceston kann man sehr schoen spatzieren gehen (was ich im Moment viel tue), da die Stadt wenig von einer Grossstadt hat und sehr gruen ist. Hier ein Naturschutzgebiet im Stadtteil Norwood, wo Sam und Ned + Familie wohnen.
mir gfallet se oifach :-)!

Aussie stile

Very unconventional - I told you before...

Yammi....!